Am Abgrund (4)
Am Abgrund (4) „Dein Ernst?“ Verwirrt öffnete ich meine Augen. Flo stand im Türrahmen. Er schaute mich an. „Was denn?“ Keine Ahnung, was er meinte. Ich sah mich um. Alles schien normal zu sein. Gut, das Sofa von heute Nacht war wohl nass geworden. Gut, meine geliehenen Klamotten waren auch nass. Gut, die Hose war
Florians Schatten (29)
Florians Schatten (29) Annette zog mir die Jacke wieder an. Ich hielt still, meine Arme waren schwer. Der Stoff war erst kühl, dann wurde er warm. Sie zog mir den Schal über den Kopf. Kurz war alles dunkel, dann wieder hell. Der Schal lag weich an meinem Hals, ein bisschen eng, aber irgendwie gut. Dann
Daxon (4) : Die Mystara-Legende
Daxon (4) : Die Mystara-Legende Kapitel 4: Die Mystara-Legende Ich erhielt die Nachricht, dass wir für den Besuch der Mystara-Sümpfe ausgelost wurden. So schnell schon? Ich vermutete, dass Lioran seine Finger im Spiel hatte, zumal morgen ausgerechnet Keeras Geburtstag war. Da Keera schon wieder das Pensum einer Schulwoche plus einer Woche Akademie geschafft hatte, sprach
Die Lehre (16)
Die Lehre (16) Prolog – Das Fenster aus Papier Wenn ich heute im Rückspiegel auf jene Tage knapp vor den 80er Jahren zurückblicke, kann ich den kalten, schweren Jungenpanzer, den ich damals so unendlich müde durch die Welt schleppen musste, kaum noch spüren. Mein Name war Julian. Aber mein wahres Ich, die kleine, sehnsüchtige Seele
Lebenskunst – Haus Ledwin (9)
Lebenskunst – Haus Ledwin (9) Benjamin 4 Die beiden Jungen trafen sich von nun an häufiger und Arthur wusste auch, wo man sich ein etwas verdienen konnte, um sich das ein oder andere und die Windeln zu kaufen. Nur, dass Benjamin Strumpfhosen sogar freiwillig anzöge konnte er beim besten Willen nicht nachvollziehen und zog
Daxon (3) : Achtel-Supraen
Daxon (3) : Achtel-Supraen Kapitel 3: Achtel-Supraen Nach mir ging Keera ins Bad. Als sie aus dem Bad kam, sah sie umwerfend in der neuen Kleidung aus. Wie gut sie wohl erst aussah, nachdem sie eine gesunde Menge Speck auf den Rippen und ein bisschen Muskeln aufgebaut hatte und nicht mehr unterernährt war? Gerade als
Stadt ohne Gesicht (4)
Stadt ohne Gesicht (4) Stadt ohne Gesicht „Wer bist du, wenn niemand hinsieht?“ – Hallo, ich bin Nancy Proud! Ich war schon immer eine Wanderin zwischen den Welten und eine Grenzgängerin. Ich mag das Leben und die Lebenskunst abseits starrer Strukturen. Auf meinen Reisen habe ich schnell gelernt: Regeln gibt es überall, aber keine davon
Stadt ohne Gesicht (3)
Stadt ohne Gesicht (3) „Wer bist du, wenn niemand hinsieht?“ – Hallo, ich bin Nancy Proud! Ich war schon immer eine Wanderin zwischen den Welten und eine Grenzgängerin. Ich mag das Leben und die Lebenskunst abseits starrer Strukturen. Auf meinen Reisen habe ich schnell gelernt: Regeln gibt es überall, aber keine davon ist unumstößlich.
Das Licht im Wald im Winter
Das Licht im Wald im Winter Kennt ihr den Moment wenn sanfte Lichtstrahlen einer leich dunstverhangenen, tief stehenden Sonne von pulvrigen Schneekristallen reflektirt werden? Wenn das Licht diffus durch lockere Tannen bricht? Wenn das Licht so weich ist, dass es keine klaren Schatten wirft, nur hellere und dunklere Pastelltöne im glitzernden, unberührten Schnee? Und wie
Daxon: (2) Frau Velora
Daxon: (2) Frau Velora Kapitel 2: Frau Velora Erneut ertönte ein Kommunikationston. „Die Stellar Nomad. Sie haben uns auf dem Schirm und verlangsamen die Fahrt. Wir sollen das Rendezvous-Manöver einleiten.“ Ich programmierte das Navigationssystem der Kapsel. Als wir in den Gravitationsbereich der Stellar Nomad kamen, stieß ich die andere Kapsel ab und startete das Auto-Andockmanöver.