Kleine-große-große-kleine Ute (17)
Dieser Eintrag ist Teil 17 von 17 der Serie Kleine-große-große-kleine Ute
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Kapitel 17 Irgendwann ist auch der schönste Urlaub zu Ende
Der Freitag beginnt natürlich wieder mit Kuscheln. Kuscheln ist soooo schön. Nach dem Frühstück gehe ich noch mal eine Stunde in die Kinderbetreuung. Ich brauche zwar nur eine halbe Stunde um die Tasche fertig zu nähen, aber dann muss ich noch aufräumen und mich von allen verabschieden. Morgen geht es ja schon heim und da wollen wir noch mal Minigolf spielen. RalfRolf bleiben nochmal den ganzen Tag in der Kinderbetreuung. Ich gehe wieder ins Ferienhaus und Tom übt noch mal mit mir und dem Affen für meine Segelprüfung. Tom hat dem Affen aus einem Luftballon eine Schwimmweste gebastelt, ihr wisst schon, die Luftballons, aus denen Clowns manchmal Tiere basteln und so.
Tom (mit quietsche Stimme um für den Affen zu sprechen): „Ute, ich mag mit dir das echte Segelboot fahren.“
Ich muss lachen. Der Affe kommt also mit in die Segelschule. Alle sind begeistert von seiner Schwimmweste und er darf natürlich bei meiner Prüfung mitfahren. Er kommt aber in eine Tüte. Im Boot ist es unten immer ein bisschen nass und er soll ja trocken bleiben. Bei der Prüfung klappt alles und Linda lobt mich sehr, weil ich es besonders gut gemacht habe und auch in der Theorie keinen Fehler gemacht habe. Naja, ich hab ja auch genug geübt.
Nach der Prüfung bin ich total erleichtert, aber auch voll stolz, dass ich es so gut geschafft habe. Ich strahle wie ein Honigkuchenpferd.
Tom macht ein paar Fotos.
Tom: „Zieh die Schwimmweste noch mal an, ich habe für uns drei noch eine Stunde ein Boot gemietet.“
Sina: „Ich mach noch ein paar Fotos von euch und dann gehe ich schon mal zurück.
Nanu, Sina fährt nicht mit? Wieso dann Drei? Achso, er hat den Affen mitgezählt. Diesmal hat das Boot keine Kajüte und ist ein bisschen kleiner als beim letzten mal, aber natürlich deutlich größer, als der Optimist, den ich vorhin gefahren bin. Tom zeigt mir, wie man die Segel montiert und dann setzt er sich vorne hin, wo man das Vorsegel bedient.
Ute: „Du musst dich doch hier hinten hin setzen, ich kann kein Boot mit zwei Segeln fahren.“
Tom: „Quatsch. Du fährst das genauso wie mit einem Segel. Du hast da hinten doch auch nur ein Segel. Um das Segel hier vorne kümmere ich mich. Außerdem macht das Segel hier vorne fast immer das selbe wie das Segel das du bedienst.“
Ich probiere es aus und es klappt echt gut. Tom erklärt mir unterwegs noch ein bisschen, wann das Vorsegel was anders machen muss als das Hauptsegel und welche Kommandos ich dafür geben muss.
Tom: „Da können wir ja mal zusammen einen Segelurlaub machen.“
Als wir anlegen und aussteigen, merke ich, dass meine Hose hinten nass ist, aber im Boot war doch alles trocken.
Ute (flüstert): „Ich glaube, ich bin ausgelaufen.“
Tom: „Oh, da hätten wir wohl nach der Prüfung noch mal frische Hose machen sollen. Aber das sieht hier ja eigentlich so aus, als hättest du dich ins nasse gesetzt, in der Segelschule erkennt den Unterschied bestimmt keiner, aber du kannst dir auch deine Jacke umbinden, wenn du die Schwimmweste ausgezogen hast. Da vorne im Regal liegt dein Rucksack, den hat Sina glücklicherweise hier gelassen. Willst du dich hier auf dem Klo umziehen oder hältst du es noch bis ins Ferienhaus aus?“
Ich überlege, hier auf dem Klo umziehen ist irgendwie umständlich und peinlich und umständlich. Mit Tom zusammen aufs Klo sieht komisch aus und wäre wohl auch zu eng. Wenn ich die Jacke umbinde, sieht es ja wirklich keiner.
Ute: „Ich glaube, ich binde lieber nur die Jacke um und lass mich von Sina frisch machen.“
Sina hat schon angefangen Koffer zu packen, als ich mit Tom und meinem Affen segeln war. Sie entschuldigt sich, dass sie vorhin nicht daran gedacht hat, mich noch mal zu wickeln und hängt die nassen Sachen zum trocknen auf.
Ich darf/soll/muss wieder die gute Nacht Geschichte vorlesen und kuschele mich wieder im Strampler zu Sina und Tom. Natürlich döse ich irgendwann wieder ein und Sina bringt mich ins Bett.
Samstagmorgen ist die Windel ziemlich nass und irgendwie ist mir das gerade unangenehm. Treppe runter aufs Klo will ich aber eigentlich auch nicht. Also nehme ich mir einfach eine frische Windel und gehe damit zu Sina und Tom.
Sina: „Guten Morgen meine Schnullermaus.“
Ich gebe Sina die Windel.
Ute: „Machst du mir bitte frische Hose? Ich mag gerade keine nasse Windel anhaben.“
Sina hilft mir aus dem Strampler und wechselt meine Windel. Dann zieht sie mir den Strampler wieder an. Licht hat sie keines angemacht, das hat geklappt, obwohl es fast ganz dunkel ist. Nur am Rand vom Rollladen schimmert ein bisschen Licht durch. Habe ich schon gesagt, dass ich gerne kuschele? Kuscheln ist sooo schön. Schade dass der Urlaub vorbei ist und ich ab morgen nicht mehr mit Sina kuscheln kann. Dafür kann ich morgen natürlich wieder mit Mama und Papa kuscheln. Am Montag ist aber wieder Schule. Da gehe ich zwar gerne hin, aber Kuscheln geht dann morgens natürlich nicht.
Wir gehen heute schon kurz vor acht zum Frühstück weil wir bis spätestens zehn Uhr das Haus verlassen haben müssen. Tom holt nach dem Frühstück das Auto. Das darf ja nur zum Aus- und Einladen bis zum Ferienhaus. Sina geht mit uns drei wieder zum Ferienhaus und wir packen den Rest ein. Um halb zehn sind wir fertig. Tom fährt das Auto wieder weg und geht den Schlüssel abgeben. Wir gehen nochmal auf den Spielplatz.
Sina: „Kommt, wir gehen noch ne Runde Minigolf spielen.“
Ich merke, dass ich demnächst Stinker muss und gehe zu Sina.
Ute (flüstert): „Ähm, Sina, ich muss Stinker.“
Sina: „Dann gehen wir wohl besser nochmal in den Wickelraum. Tom, machst du RalfRolf hier im Stehen frische Hose? Die sind zwar noch nicht fällig, aber dann hält die, bis wir heim fahren und vor der Fahrt wollte ich sowieso noch mal frische Hose machen.“
Sina gibt Tom zwei Windeln und geht mit mir und dem Wickelrucksack wieder Richtung Wickelraum. Sina biegt wieder zum Klo ab und gibt mir den Rucksack. Dieses mal bin ich glücklicherweise alleine im Wickelraum. Als Sina kommt, bin ich fertig und sie macht mich sauber.
Die Runde Minigolf werde ich zweite. Tom gewinnt, aber ich bin einen Schlag besser als Sina. Wir gehen noch zum anderen Ende des Ferienparks, da ist auch ein schöner Spielplatz und dann geht es ein letztes mal zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen geht Sina noch mal mit RalfRolf und mir in den Wickelraum und dann steigen wir ins Auto. Sina steckt uns die Schnuller in den Mund und wir fahren los. Schade, dass der Urlaub vorbei ist. Es war wirklich toll. Andererseits vermisse ich Mama und Papa auch, vielleicht war der Urlaub also weder zu lang, noch zu kurz. Ich muss daran denken, dass Papa ja letztes Wochenende gar nicht mitgekriegt hat, dass ich auch tagsüber die ganze Zeit Windeln an hatte, irgendwie ist mir das gegenüber Papa peinlicher, als bei Mama und bei Mama ist es mir voll peinlich, wenn sie mitbekommen würde, dass ich auch Stinker in die Windel gemacht habe. Hoffentlich erzählt ihr Sina das nicht. Wobei ich das auch irgendwie schön fand, aber irgendwie auch ekelig. Wie sagt Sina immer? ‚Ambivalenzen muss man aushalten.‘ Ich merke, wie mein Pipi fast von alleine in meine Windel läuft. Das ist auch eicht bequem und fühlt sich gut an, andererseits will ich ja auch groß sein und ich glaube, ich bin froh, dass ich die daheim gleich ausziehen kann. Das waren echt genug Windeln. Auch hier gilt wohl: ‚Ambivalenzen muss man aushalten.‘ Zwei Stunden später sind wir wieder an dem Parkplatz an der Autobahnabfahrt. Ich packe meinen Schnuller in die Tasche mit dem Reisverschluss. Der ist mir jetzt gerade doch mal wieder peinlich. Ambival… ihr wisst schon. Mama und Papa sind schon da. Ich renne wieder auf Mama zu und lasse mich auffangen. Papa bekommt auch einen Liebdrücker.
Steffi: „Na meine Große? Froh wieder heim zu kommen? Wie war das Segeln?“
Ute: „Segeln war toll und der Urlaub war auch toll. Eine Woche mehr wäre auch okay gewesen aber heim kommen ist auch toll.“
Alle Erwachsenen lachen.
Sina macht den Kofferraum auf und Tom holt meine Sitzerhöhung aus dem Auto.
Sina: „Der Windelkarton ist noch halbvoll, den könnt ihr mitnehmen, da habe ich auch die Dreckwäsche rein gepackt. Im Koffer ist nur frisches. Da ist auch alles dabei, was RalfRolf zu klein ist. Hier sind auch noch zwei angefangene Packungen Windeln.“
Steffi: „Wieso zwei?“
Sina: „Die eine ist vom Ferienhaus und die andere war in der Kinderbetreuung.“
Papa lädt die Sachen um.
Ute: „Kannst du die offenen Packungen in eine Einkaufstüte stecken, damit man die nicht sieht?“
Ich glaube, wir haben jetzt ziemlich viele Windeln daheim. Für nachts reichen die wahrscheinlich fast bis Ostern, obwohl ja übermorgen erst die Pfingstferien vorbei sind. Vom tagsüber Windeln tragen hab ich jedenfalls erst mal genug. Das war zwar irgendwie schon sehr bequem, aber daheim bin ich doch lieber wieder groß.
Sina: „Eigentlich dachte ich ja, dass das quasi nichts kostet, wenn wir Ute mitnehmen, weil wir das Ferienhaus ja sowieso für vier bezahlen mussten und ein Kind unter sechs zusätzlich ja nichts kostet. Es war echt ein toller Urlaub und ich würde Ute jederzeit wieder mitnehmen. Aber irgendwie war es dann doch nicht ganz so billig.“
Ute: „Wieso?“
Sina lacht.
Sina: „Naja, drei Handtaschen, zwei mal Kletterwald, wir haben ein zweites Elektroboot gebraucht, Segelschein, okay, den haben Mama und Papa gezahlt. Und nicht zu vergessen das Weihnachtsgeschenk. Das ist auch deutlich teurer dieses Jahr.“
Ute: „Für das Weihnachtsgeschenk hast du aber auch was Besonderes bekommen, das darfst du nicht vergessen. Dass du dich da beim Verhandeln um den Finger ‚wickeln‘ lassen hast, da kann ich nichts dafür.“
Steffi: „Das hast du gut gesagt: ‚Wickeln‘, in dem Urlaub wurden also nicht nur RalfRolf und Ute gewickelt, sondern auch du, Sina.“
Sina läuft rot wie eine Tomate an. Tom und ich müssen prusten vor Lachen. Ich kriege mich fast nicht wieder ein und bin froh, dass ich eine Windel an habe, das hätte schief gehen können. Langsam beruhige ich mich.
Steffi: „Was habt ihr denn?“
Ute: „Mama, du darfst zwar alles essen aber nicht alles wissen.“
Jetzt lachen Tom und Sina.
Ute: „Wann sehen wir uns denn wieder?“
Sina: „Da müssen wir mal auf den Kalender schauen.“
Papa und Tom holen die Handys raus.
Tom: „In zwei Wochen würde passen.“
Martin: „Da bin ich samstags schon verplant, aber Sonntag würde passen.“
Steffi: „Ute hat das ganze Wochenende frei. Die könnte schon Freitag kommen, wenn ihr wollt.“
Sina: „Also von mir aus gerne. Magst du, Ute?“
Ute: „Ja, gerne.“
Steffi: „Wir könnten mal ausprobieren, dass wir sie bei uns im Nachbardorf in den Zug setzen und ihr sie am Hauptbahnhof abholt. Das ist ja von euch aus auch nur einen Ort weiter. Dann muss keiner zwei Stunden im Auto sitzen. Freitagmittag ist ja auch oft Stau. Ute, würdest du dir das zutrauen?“
Ute: „Ich denke schon, ich muss ja nicht umsteigen, oder?“
Steffi: „Nein, nur rechtzeitig aussteigen, aber du hast ja auch ein Handy.“
Die Erwachsenen klären noch ein paar Details und ich verabschiede mich von RalfRolf. Dann drücke ich Sina noch mal ganz fest und bedanke mich auch noch mal bei Tom für den schönen Urlaub. Danach steigen wir ins Auto und fahren heim. Hier habe ich wieder meinen großen Kindersitz und nicht nur die Sitzerhöhung. Während der Fahrt erzähle ich vom Segeln und vom Kletterwald und was wir sonst so alles erlebt haben. Daheim lädt Papa den Koffer aus und Mama den Windelkarton. Hoffentlich sieht den keiner. Der ist zwar braun und nicht bunt, wie einer für Kinderwindeln, aber wenn man genau hin schaut, ist da schon eine Windel drauf gedruckt und für mich sieht er eben deutlich nach Windelkarton aus. Ich nehme meinen Rucksack und ziehe drinnen die Schuhe aus. Dann gehe ich in mein Zimmer. Ich will die Baumhausbücher wegräumen und endlich die Windel ausziehen. Ich muss nämlich langsam Pipi und will wieder normal aufs Klo. Es war wirklich nicht schlimm mit den Windeln im Urlaub aber ich habe davon jetzt doch genug.
Ich komme in mein Zimmer und mir steht vor Staunen der Mund offen. Da steht mein neues Hochbett und die Leiter ist mit Weihnachtspapier zugeklebt. Mama und Papa stehen hinter mir und grinsen.
Steffi: „Frohe Weihnachten.“
Wir müssen alle drei lachen.
Ute: „Dass das so schnell geht, habe ich nicht gedacht.“
Martin: „Naja, wir hatten heute nichts vor und Sina hat gestern Abend noch mal geschrieben, dass das mit dem Weihnachtsgeschenk so passt. Da sind wir heute Morgen im Möbelhaus frühstücken gegangen und haben es heute Mittag aufgestellt. Das Frühstück bei euch war aber mit Sicherheit besser.“
Steffi: „Lass uns ein paar Fotos machen, vom Auspacken.“
Papa zieht das Handy raus und fotografiert mich mit dem Bett und wie ich das Papier abreiße. Ich hole den Affen aus dem Rucksack und will mit ihm das Bett erkunden.
Steffi: „Stopp, das ist frisch bezogen. Zieh die Hose aus, bevor du hoch gehst.“
Ute: „Okay, aber die Fotos werden dann zensiert!“
Ich ziehe die Hose aus und merke, dass ich langsam ziemlich dringend Pipi muss. Egal, das Bett geht gerade vor. Ich kann ja im Bett Pipi machen, dann ist es auch gleich eingeweiht. Ich nehme den Schnuller aus der Tasche, die Fotos werden ja eh zensiert. Dann klettere ich mit Body und Windel ins Bett. Wow ist das groß. Ich kuschele mich in die frische Bettwäsche und lasse es laufen.
Steffi: „Hast du es dir so vorgestellt?“
Ute: „Fast. Das ist noch größer, als ich dachte. Aber es ist einfach toll!“
Steffi: „Dann mag ich aber jetzt auch meine Handtasche, wenn ja schon Weihnachten ist.“
Ute: „Die ist im Koffer, aber die hab ich noch nicht eingepackt.“
Steffi: „Das macht doch nichts, das kannst du dann am Geburtstag und an Weihnachten machen.“
Ute: „Okay, dann darfst du die raus holen.“
Mama holt die Tasche aus dem Koffer und schaut sie sich an.
Steffi: „Wow, die ist ja wunderschön. Da räume ich gleich meine Sachen rein, die benutze ich ab jetzt. Oh, beladen hast du sie ja auch schon.“
In beiden Geheimfächern ist eine Windel und Sina hat mir auch noch eine Packung feuchte Waschlappen gegeben, die ich rein packen durfte.
Ute: „Fast, eine Packung Schnuller müssen wir noch kaufen, aber die brauche ich ja unterwegs eigentlich nicht.“
Steffi: „Das sieht aber gerade anders aus.“
Ute: „Ausnahmen bestätigen die Regel.“
Ich klettere wieder runter und gehe ins Bad. Dort lege ich den Schnuller aufs Waschbecken und ziehe den Body und die Windel aus. Aufs Klo muss ich nicht mehr, aber ich nehme mir einen Waschlappen und wasche mir Vulva und Po. Mama kommt mit dem Windelkarton rein um die Wäsche zu sortieren. Wir haben im Bad eine Dusche und eine Badewanne und die Waschmaschine. Die Badewanne benutzen wir nicht so oft und da stehen Körbe drin, für die verschiedenen Wäschesorten. So ganz habe ich die Sortierung noch nicht kapiert.
Steffi: „Nanu? Was machst du denn?“
Ute: „Ich will endlich wieder eine normale Unterhose anziehen, das war zwar schön mit den Windeln im Urlaub, aber jetzt ist auch mal genug.“
Steffi: „Ach wie süß, ein Strampler! Den hattest du wirklich an? Darf ich dich da drin mal sehen.“
Ute: „Ich will nicht ‚süß‘ sein! Aber wenn du unbedingt willst, hole ich mir schnell eine Unterhose und ziehe ihn dann kurz an, aber nur kurz und du musst mir versprechen, dass die Sachen von RalfRolf auch bei dir im Schlafzimmer in den Schrank kommen, also die Bodys und die Strampler und so. Die Latzhosen können natürlich in mein Zimmer.“
Mama nickt. Ich hole mir eine Unterhose uns schlüpfe in den Strampler.
Steffi: „Zuckersü… Ähm. Ja danke, du siehst toll aus. Aber irgendwas fehlt.“
Ute: „Ich ziehe heute keine Windel mehr an. Also erst zum Schlafen.“
Steffi: „Nein, das hab ich doch nicht gemeint, ich meinte das andere.“
Mama zeigt aufs Waschbecken. Ich rolle mit den Augen und stecke den Schnuller rein.
Mama strahlt und umarmt mich. Ich lege den Schnuller wieder aufs Waschbecken und ziehe den Strampler aus. Dann gehe ich in mein Zimmer und suche mir einen Rock und ein T-Shirt raus. Mein Rucksack ist schnell ausgeräumt aber ich glaube mein Zimmer muss ich noch ein bisschen umräumen. Mama und Papa haben die ganzen Sachen einfach zur Seite geschoben und das Bett aufgebaut.
Samstag und Sonntag war nichts mehr besonderes, es war aber sehr ungewohnt, nach zwei Wochen fast komplett in Windeln wieder normal aufs Klo zu gehen. Ab und zu muss ich echt aufpassen, damit ich keinen Pipi Unfall habe. Aber groß sein ist auch schön.
Sonntagmorgen bin ich natürlich wieder früh aufgewacht. Aber vor dem Kuscheln bin ich ins Bad, normal aufs Klo, hab mich gewaschen, eine Unterhose angezogen und bin dann ohne Schnuller zu Mama und Papa ins Bett gekrochen.
Steffi: „War das doch etwas zu viel, mit den Windeln im Urlaub? Hast du das nur wegen dem Hochbett gemacht?“
Ute: „Nein, das war schon schön, und RalfRolf haben ja auch welche angehabt und es war halt Urlaub. Aber jetzt will ich halt auch gerne wieder normale Unterwäsche. Können wir das mit der Klingelhose mal probieren? Ich mag auf der Klassenfahrt nicht die Einzige sein, die noch ins Bett macht.“
Steffi: „Klar können wir das probieren. Ich besorge im Laufe der Woche eine. Ich denke aber, wir sollten das erst Freitag- und Samstagabend probieren. Die Pfingstferien sind ja jetzt vorbei und wenn am nächsten Tag Schule ist, ist das wohl eher nicht so toll, wenn die nachts losgeht. Ich denke aber, du bist nicht die einzige, die auf der Klassenfahrt noch ins Bett macht. Ihr seid vier vierte Klassen, also etwa 100 Schüler, da sind bestimmt noch ein oder zwei andere betroffen. Wir probieren das mit der Klingelhose aber auf jeden Fall aus. Wenn es nichts ist, ist das aber auch nicht schlimm, bei den meisten Kindern hört das irgendwann von selbst auf. Meistens mit Beginn der Pubertät.“
Das mit der Klingelhose war ziemlich doof: Die Kabel haben beim Einschlafen gestört und ich bin in der Nacht von Freitag auf Samstag zweimal von der Klingel geweckt worden. Beide male war die Windel aber schon richtig nass, bis ich wach genug war, um das Pipi zu stoppen. Jedes Mal aufstehen, frische Windel und wieder die Klingel einbauen. Ich hab total schlecht geschlafen. Samstagabend haben wir es wieder probiert, da habe ich aber nach dem ersten mal Klingeln keine Klingelhose mehr haben wollen und ich glaube Mama und Papa waren auch froh, als ich gesagt habe, dass ich das nicht mehr will. Die warn ja auch beide jedes Mal wach.
Ansonsten waren die nächsten zwei Wochen ganz normal und es gibt nichts Besonderes zu erzählen. Ich freue mich aber schon auf das Wochenende bei Sina.
Vielen Dank für die Kommentare zu den letzten Kapiteln. Ute und ich freuen sich da sehr drüber. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, beantworte ich die Kommentare in der Regel auch (Eventuell nicht jeden einzeln). Also schaut ruhig nach ein paar Tagen nochmal rein. Weiterhin gilt: Ich freue mich auch über Ideen für die Zukunft.
Autor: Volker | Eingesandt via Mail
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