Max – Am Ende sind wir Freunde (1)

Windelgeschichten.org präsentiert: Max – Am Ende sind wir Freunde (1)

Die Geschichte ist frei erfunden und handelt von Max und dem Weg zur Windel.
Es sind keinerlei sexuelle Tätigkeiten in dieser Geschichte enthalten, nur etwas genauere Beschreibungen zu den „Unfällen“.

Hallo, liebe Leserinnen, liebe Leser. Mein Name ist Maximilian Allerbach, ich bin 8 Jahre und möchte euch erzählen wie ich zu meiner Leidenschaft kam. Wohnhaft bin ich in einer kleinen Stadt mit ca. 39.000 Einwohnern, ich bin Einzelkind und wohne mit meinen Eltern Bernd und Maria auf 180m² direkt am Ortsende. Warum ich das alles weiß? Laut Statistik bin ich mit einem IQ von 121 ziemlich hoch angesiedelt, die Schule fällt mir daher sehr leicht. Ich befasse mich leidenschaftlich gern mit der Natur und sammle Insekten. Ok, genug Infos, lasst uns die Uhr zurückspulen.
Es war die letzte Schulwoche (Meine Wenigkeit damals noch 7). Meine Klasse, inklusive mir, war im Freibad. Wie üblich zu dieser Jahreszeit war es natürlich sehr heiß, die meisten meiner Mitschüler sprangen also gleich nachdem wir ankamen ins große Becken. Ich, so wie ich bin, war eher an etwas anderem interessiert. Ich begab mich also mit meinem kleinen Mikroskop und einer Lupe in den Bereich der großen Wiese. Etwa 50 Meter vor dem Zaun begann der Baumwuchs, dort sollte ich wohl Sachen finden die man genauer betrachten konnte. Meine Untersuchungen waren aufschlussreich wurden aber nach einer halben Stunde abrupt durch einen Schatten beendet. Nadja stand vor mir und verdeckte die Sonne, an arbeiten mit dem Mikroskop war also nicht mehr zu denken. „Max, willst du mit uns Verstecken spielen, das ganze Freibad ist so groß und suuuper zum Verstecken spieln, mit dir wärn wir sieben“. Ich kannte Nadja, ohne Zustimmung meinerseits würde sie wohl nicht so schnell aufgeben, ich willigte also zu.
Durch meine Untersuchungen vorher hatte ich schon einiges vom Areal gesehen, ich kannte also eine Stelle an der mich nie jemand finden konnte, ich wollte ja auch gewinnen. Ich packte also meine Sachen wieder in den Rucksack und schaute mir mal meine Kontrahenten an. Zwischen drin stand jemand…ähhhh… ach ja, stimmt, der kleine Niklas. Die Mutter einer Mitschülerin war mitgekommen, Niklas war Nina´s kleiner 4-jähriger Bruder. Nina selbst spielte aber nicht mit. Durch Schnick-Schnack-Schnuck machten wir uns aus wer begann, Markus verlor alle Runden also war er dran. Die Regeln: es müssen alle gefunden werden und Markus darf nicht geholfen werden nachdem man gefunden wurde.
Wir machten uns also auf den Weg, Markus zählte schon. Meinen Platz hatte ich ja schon gefunden, suchen brauchte ich demnach nicht. Ich war gut versteckt nahe dem Kiosk hinter einer Mauer, die anderen sah ich ca. 70 Meter entfernt hinter Bäumen und Sträuchern, lange würde Markus wohl nicht brauchen um sie zu finden. Plötzlich hörte ich allerdings Schritte und dann lugte Niklas um die Ecke. „HEY, was machst du denn hier?“, zischte ich ihn an, außer ein breites Grinsen bekam ich nichts, dann sagte er „Ich mach bei dir mit“. Ich brauchte nur kurz zu überlegen, würde ich ihn jetzt wieder losschicken würde er meine Position verraten, also deutete ich ihm sich vor mir hinzuhocken.
Nach 12 Minuten hatte uns Markus noch immer nicht gefunden, allerdings wurde Niklas vor mir unruhig.
„Niklas, was ist denn?“
„Ich muss mal“. Oh Gott, typisch kleine Kinder, immer im unpassendsten Moment müssen sie aufs Klo. Also…
„Dann piesel doch einfach, deine Badehose ist doch sowieso nass“
„Ich muss aber groß“. Er sah echt verzweifelt aus. Aber er konnte jetzt nicht weg, dann wäre ich schnurstracks gefunden, ich sagte ihm also er solle es noch halten. Das unumgängliche musste aber passieren, keine 5 Minuten später hörte ich vor mir ein leises Knistern und Wimmern und als ich runter sah konnte ich die Beule betrachten die von Sekunde zu Sekunde wuchs. Still saß er da und ich wusste im ersten Moment nichts anderes als ihm dabei zuzusehen wie er sich die Hose vollmachte.
Aber ich musste etwas tun. Das Beste wäre natürlich gewesen ihn zu seiner Mutter zu bringen, aber nein, das wollte ich nicht. 1. Wollte ich gewinnen und 2. wäre es für ihn sicher auch nicht angenehm gewesen an allen mit Beule am Hintern vorbeizuschreiten, zu seiner Mutter die ihm sicher eine Standpauke gehalten hätte. Ich nahm ihn also in meine Arme und streichelte ihm über den Kopf.
„Komm, machen wir die Hose sauber!?“. Er hatte aufgehört zu weinen und schaute nun auf, ein leichtes Nicken tat er. Ich kramte in meiner kurzen Hose nach Taschentüchern, ich hatte zum Saubermachen der Linsen des Mikroskops immer welche dabei. Niklas stand nun vor mir, die Tränen waren versiegt. „Na los, dreh dich um“. Ich sah nun wieder die Beule, ein wenig grauste es mir schon, aber dann dachte ich an die Käfer die ich schon im Unterholz gefangen hatte, die waren auch nicht gerade sauber, ich war also bereit. Ich zog die Hose nach unten und der Klumpen kam zum Vorschein. Einfach auf den Boden damit? Na klar, ist doch auch nur natürlich das Zeug, also einfach ausgekippt. „Hier, wischen kannst du schon selbst oder?“, ich reichte ihm die Taschentücher, zaghaft wischte er seinen Hintern sauber während ich mich der Hose widmete. Der Klumpen hatte eine ziemlich feste Konsistenz, viel war also nicht in der Hose zurückgeblieben, nach 2 Minuten war kaum mehr ein Fleck zu sehen. Hose also wieder hoch, Kind zu mir gedreht und nochmals umarmt. „Du bist echt ein tapferer Junge, Freunde?“, „Freunde!“.
Das Warten hatte ich nun satt, die Beine waren vom Hocken schon eingeschlafen. „Nah los, die finden uns doch sowieso nie, lass uns zurückgehen“, meinte ich. Hand in Hand spazierten wir also aus unserem Versteck zurück zu den anderen. Niklas kam davon da wir noch so einige Stunden im Wasser planschten, die letzten Fleckchen wurden dadurch ausgewaschen.

Hier gehts weiter – 2. Teil

Autor: Anonym (eingesandt via E-Mail)
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