Werbung mit Folgen (2)

Windelgeschichten.org präsentiert: Werbung mit Folgen (2) – Teil 1

Der Tag war also gekommen, es war ein Freitag. In der Zwischenzeit, nach dem ich den Entschluss gefasst hatte, ging ich Nachmittags nach der Schule in einige Drogeriemärkte. Was mit dem Resultat endete das nirgendwo was zu finden war. Jedenfalls nicht in meiner unmittelbaren nähe.   Mir war irgendwie komisch dabei, einfach durch die Regalreihen mit Windeln zu gehen. Wie sollte das nur werden wenn ich tatsächlich am darauffolgenden Freitag, mein Objekt der Begierde finden würde?

Dieser Freitag war ebenfalls Schulfrei, also alles Perfekt. Nachdem sich meine Mutter von mir früh verabschiedete, sprang ich aus dem Bett. Ich frühstückte und machte mich fertig. Nun war ich auf dem weg zum Bus, ich hatte bisher 3 Märkte ergebnislos abgeklappert. Und ich legte mir im Kopf eine Karte zurecht, welche Geschäfte ich abklappern sollte. Zu meiner großen Überraschung wurde ich im ersten Geschäft direkt fündig.

 

Es war ein großer Drogeriemarkt und für kurz vor 10 Uhr war hier eine Menge los. Ich sah das Abteil mit den Windeln, scheuchte schnell durch und sah was ich wollte, allerdings war es mir im Moment zu heikel zu zugreifen, den es spielte sich in dieser Sekunde nur ein Gedanke in meinem Kopf ab:“Wenn du diese Packung nimmst, weiß es gleich die ganze Welt“. Ich vertrieb mir die Zeit in dem ich durch die anderen Abteile stöberte. Aber nun musste ich es tun, ich versuchte so normal und entspannt zu wirken wie ging. Je näher ich kam, um so lauter pochte mein Herz und meine Aufregung stieg.

Gerade wo ich allen Mut zusammengefasst hatte und zugreifen wollte, passierte es. Ich bemerkte gar nicht, das eine Angestellte zur Warenverräumung in den gang fuhr und ganz genau vor mir stehen blieb. Ich bekam einen gigantischen schrecken und wäre am liebsten wieder Hals über Kopf aus dem Laden gelaufen. Sie sprach mich an, es war eine junge hübsche Frau. Sie sagte zu mir:“Jetzt hätte ich dich aber fast umgefahren, brauchst du was von hier“? Ich konnte nichts mehr konstruktives beitragen und stammelte was vor mich hin. Im nächsten Moment lächelte sie, sie hatte wohl schon gesehen in welche Richtung des Regals meine Hand ging. Dann sagte sie: Das muss dir doch gar nicht peinlich sein“. Ehe ich antworten konnte, zog sie eine Packung heraus und drückte sie mir in die Hand. Dann lächelte sie wieder, und flüsterte:“Es ist gerade niemand an der Kasse“. Ich stammelte geradewegs ein “Danke“ heraus und ging zur Kasse und schließlich aus dem Laden. Ich war völlig überfahren von dem was eben passiert war, trotz Minusgraden und Schnee spürte ich vor einem innerlichen Gefühlsausbruch keine Kälte mehr. Ich machte mich auf den weg nach hause…

Hier gehts weiter – 3. Teil

Autor: Anonym (eingesandt via E-Mail)
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